VODAFONE
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Aus der Zerschlagung der deutschen Mannemann Mobilfunk D2 entstand die Vodafone D2 GmbH als deutsche Tochter der britischen Mobilfunkgesellschaft Vodafone.
1982 beteiligte sich die britische Racal Radio Group erfolgreich an einer Auktion für eine Mobilfunklizenz und startete 1985 ihr eigenes Mobilfunknetz unter dem Namen Vodafone. Der erste Börsengang erfolgte 1988, 1991 erfolgte die gänzliche Trennung von Racal.
1993 wurden von Vodafone die ersten internationalen Beteiligungen eingegangen. 1999 erfolgte die Übernahme der amerikanischen Airtouch, die bereits kurze Zeit später in ein Joint-Venture, Verizon Wireless, eingebracht wird. In Begleitung dieser Übernahme kam Vodafone auch in den Besitz einer Minderheitsbeteiligung an der deutschen Mannesmann Mobilfunksparte D2. Es kommt weiterführend auch zu Übernahmen in Irland, Spanien, Griechenland und weiteren Ländern.
Im Jahr 2000 verzeichnete das Unternehmen seinen vorläufigen Höhepunkt mit der Übernahme der deutschen Mannesmann AG.
Trotz der expandierenden Verschuldung des Konzerns stieg der Aktienkurs der Firma um ein Vielfaches. Zudem hatte Mannesmann vor der Übernahme mit dem Erwerb der Firma Orange in Großbritannien den Heimatmarkt Vodafones angegriffen.
Die Übernahme hielt über Monate die Medien und die Finanzwelt in Atem. 2004 begann der Gerichtsprozess gegen ehemalige Beteiligte dieser Übernahme. Das Landgericht Düsseldorf stellte das Verfahren aber gegen Geldauflagen vorläufig ein.
Neben den rechtlichen Fragen führte in Deutschland die Übernahme zu einer der heftigsten öffentlichen Diskussionen um die moralische Verantwortung von Unternehmern.
Die Festnetzsparte von Mannesmann Arcor wurde nur noch als Arcor geführt.
Zum Zeitpunkt nach diesem Verfahren erzielte Vodafone einen Umsatz von sechzig Milliarden US-Dollar und beschäftigte etwa 60.000 Mitarbeiter.
Vodafone ist heute in den meisten wichtigen europäischen Märkten präsent, in Frankreich allerdings ohne eine Mehrheitsbeteiligung. Mittlerweile können die Kunden über Deutschland hinaus bei 296 Netzbetreibern in 154 Ländern auf allen Kontinenten mobil telefonieren und sind in diesen Ländern unter ihrer Vodafone-Nummer erreichbar. Vodafone betreibt damit das größte Mobilfunknetz der Welt und es ist gleichzeitig auch eines der leistungsstärksten der Welt. Trotzdem ist Vodafone nicht in allen europäischen Ländern mit einer eigenen Marke vertreten.
Vodafone betreibt in Deutschland eines der größten und leistungsstärksten Mobilfunknetze der Welt. Zur Zeit telefonieren etwa 34 Millionen Kunden in diese im Netz. Damit ist Vodafone D2 der zweitgrößte Mobilfunkanbieter in Deutschland nach T-Mobile.
Die Europa- sowie die Deutschlandzentrale der Vodafone D2 GmbH mit administrativen Aufgaben befindet sich in Düsseldorf.
„Mach das Beste aus dem Augenblick!“ - „Make the best of now“, mit diesem Slogan hat Vodafone neue Weg eingeschlagen, um das Leben mit und durch das Mobiltelefon zu vereinfachen.
Unter anderem ist Vodafone auch seit 2007 Sponsor des McLaren-Mercedes-Formel Eins-Teams und steigert auch dadurch seinen Bekanntheitsgrad.
Wie für alle anderen Marktteilnehmer ist auch für Vodafone maßgebend, technisch innovativ zu sein und damit Marktanteile, also neue Kunden zu gewinnen.
Mit diesem Ziel werden technische Entwicklungen gefördert, womit die ständig wachsende Mobilfunkbranche ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor, auch für andere Technologieunternehmen, geworden ist. Gerade der immer weiter ansteigende mobile Datenverkehr fordert neue Technologien, um höhere Datentransferraten zu erreichen und das Netz ausreichend leistungsfähig zu erhalten.
Vodafone bietet Handyverträge z. B. die Vodafone Flatrate, Vodafone CallYa Prepaid Karten, DSL-Verträge und .... an.
