Neues auf dem Handymarkt
Die Entwicklungen auf dem Handymarkt gehen unaufhaltsam weiter. Was sind eigentlich die neuesten Trends?
Zuerst einmal natürlich zur anstehenden Fußball-Europameisterschaft die Entwicklung des mobilen Fernsehens. Hier gibt es mittlerweile Geräte die entweder das Handy-Fernsehformat DVB-H unterstützen oder für das „Überall“-Fernsehen DVB-T ausgerüstet sind. Zum Beispiel das Nokia N96 für den DBH-H Standard oder Vodafone, dort stellte man auf der CeBit das erste DVB-T Handy vor.
Navigations-Handys die per GPS-Empfang und integrierter Software die gewünschte Route ermitteln und anzeigen werden immer perfekter, bieten immer ausgeklügeltere Steuerungs- und Informationssysteme, sogar GPS-Spezialist GARMIN kommt jetzt mit einem Navigations-Handy, dem Nüviphon. Oder aber Handys die mit A-GPS (Assisted Global Positioning System), bei dem zusätzlich die Standortinformationen des Handy-netzes zur sicheren Leitung auch von Fußgängern genutzt werden, wie jetzt z.B. das NOKIA 6210 Navigator.
Die Handys für den Surfer werden schneller. UTMS-fähig und HDPSA für den Download oder HSUPA für den Upload werden integriert .Teilweise mit kompletten Tastaturen, wie das SONY ERICSSON XPERIA X1, oder Touchscreen, wie das TOSHIBA PROTEGE G810, ausgestattet sind die neuen Entwicklungen vieler Hersteller.
Und nach dem APPLE iPHONE bieten immer mehr Hersteller die bequeme Steuerung ihrer Handys über Touchscreen an. SONY ERICSSON bietet z.B. mit dem G900 zusätzlich auch noch eine klassische Tastatur für Ziffern und Funktionen.
Musikhandys zeigen sich mit besserer Klangqualität, intelligenterer Bedienung und vor allem mit mehr Speicherplatz, bis zu 8 oder gar 16 MB. Integrierte FM-Transmitter übertragen das Signal ohne technischen Aufwand auch direkt ans UKW-(Auto-)radio. Dazu setzt man eben auf neu entwickelte Klangtechnologien oder, wie z.B. SAMSUNG, holt sich Hilfe beim Soundexperten BANG und OLUFSEN.
Auch Fotohandys werden weiter entwickelt: höhere Auflösungen der Sensoren, bis zu 5 Megapixeln, bessere Autofokusse, Gesichtserkennung und Bildstabilisatoren als Verwacklungsschutz werden integriert. Dazu gibt es Bild- und Videosoftware zur Bearbeitung.
Aber auch im unteren Preissegment gehen die Entwicklungen weiter und auch günstige Modelle, solche für Wenigtelefonierer und an technischen Evolutionen Desinteressierte, bieten zum günstigen Preis schon einfache Radioempfänger oder Kameras.
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