Hutchison
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Die Hutchison Whampoa Limited (HWL) mit Sitz in Hongkong gehört zu den größten an der Hongkonger Börse notierten Firmen. Der global tätige Mischkonzern gehört zur Cheung Kong Gruppe.
In der Telekommunikation ist HWL weltweit vorwiegend als Betreiber von 3G Mobilfunknetzen mit insgesamt über 14 Millionen Kunden tätig. Außerdem ist HWL größter Aktionär des börsennotierten Unternehmens Hutchison Telecom International Limited. Darin ist hauptsächlich das GSM- und CDMA-Geschäft in Asien mit insgesamt rund 27 Millionen Kunden enthalten.
In Europa ist Hutchison hauptsächlich durch die Gründung von Orange bekannt geworden. Nach dem Verkauf von Orange an France Télécom im Jahr 2001, Orange war zuvor kurzfristig im Besitz von Mannesmann, wird die Marke Orange nur noch in Asien und Ozeanien weiter benutzt.
Im Jahr 1992 beteiligte sich HWL an einem von René Obermann und Andreas Wilhelm Gerdes gegründeten Unternehmen in Deutschland, das später unter dem Namen Hutchison Telecom bekannt wurde. Nach dem Ausscheiden von Obermann 1998 wurde die Hutchison Telecom GmbH an die Orange verkauft, die sich zu dem Zeitpunkt noch im Mehrheitsbesitz von HWL befand.
Im Verlauf der feindlichen Übernahme von Mannesmann durch Vodafone im Jahr 2000 spielte die HWL als größter Einzelaktionär des Mannesmann-Konzerns eine Rolle, die in deutschen Medien während des Mannesmann-Prozesses aufgearbeitet wurde.
2000 bewarb sich Hutchison Whampoa zusammen mit E-Plus um eine Lizenz für das UMTS-Netz. Allerdings trennte sich das Unternehmen kurz nach der Ersteigerung wieder von der Beteiligung.
In den Jahren 2000 bis 2001 war HWL der größte nicht-staatliche Anteilseigner der Deutsche Telekom AG. Die Beteiligung in Form von rund 170 Mio. Aktien erhielt HWL im Rahmen eines Aktienstausches, als die Deutsche Telekom Powertel und Voicestream übernommen hat.
Mittlerweile sind die Telekommunikationsunternehmen von HWL überwiegend unter der Marke 3 tätig, aber auch unter Hutchison Global Communications und Hutch.
