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Die SMS

Die SMS (Short Message Service > engl. Kurznachrichten-Dienst)) ist eine ursprünglich für das GSM-Mobilfunknetz entwickelte Textbenachrichtigung, die einem Mobiltelefon an einen oder mehrere Empfänger gleichzeitig verschickt werden kann. Mittlerweile wurde die Versendung von SMS in einigen Ländern auch für das Festnetz-Telefon eingeführt.

SMS sind auf eine Textlänge von 160 Zeichen beschränkt. Dies ergibt sich aus der maximalen Nutzdatenlänge des Signalisierungssystems. Geräte mit entsprechender Funktion können auch längere SMS versenden und empfangen – diese langen Nachrichten werden dann aber, nach entsprechend erfolgter Aufteilung als einzelne SMS übertragen bzw. empfangen und wieder „zusammen gesetzt“.

SMS die „nicht zustellbar“ sind, wegen ausgeschalteten Empfangsgerätes etc., werden in der so genannten Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers gespeichert und in kurzen Anständen erneut der Versuch der Übermittlung vorgenommen. Allerdings ist diese „Vorhaltezeit“ je nach Netzbetreiber begrenzt.

Ist eine Nachricht nicht zustellbar, weil das Empfangsgerät ausgeschaltet ist oder sich in einem Funkloch befindet, speichert sie die Kurzmitteilungszentrale (SMSC) des Netzes, zu der die Empfängernummer gehört, für eine Vorhaltezeit zwischen (bei manchen Netzbetreibern vom Absender wählbar, meist max. 48 Stunden). In regelmäßigen Abständen unternimmt die SMSC weitere Sendeversuche, bis die Nachricht nach Ablauf der Zeit schließlich gelöscht wird. Die Netzbetreiber berechnen in einem solchen Fall trotzdem die normalen Versandgebühren.

Wenn die Empfängernummer falsch oder nicht belegt ist, wird die Übermittlung bereits beim Sendeversuch abgelehnt.

Mittlerweile werden per SMS Zahlungen ermöglicht, z. B. für Fahrkarten, Briefporto, im deutschen Mautsystem oder auch Gerätesteuerungen „aus der ferne“ ermöglicht. Die neuen Anwendungen setzen sich immer mehr durch.

Dieser Dienst ist eigentlich Teil des Signalisierungskanals im Mobilfunk zum Rufaufbau. Als Nebenprodukt war es zur Benachrichtigung der Nutzer bei Netzstörung und ähnlichem gedacht. Deshalb wurde der SMS-Dienst in der Anfangszeit überwiegend kostenlos angeboten. Anfangs wurden fast nur SMS Sprüche versendet, später ersetzte die kostenlos SMS ein kurzes Telefonat.

Die SMS entwickelten sich aber im Laufe der Zeit zum größten Gewinnbringer der Netzbetreiber. Da kaum Steuerungsaufwand nötig ist und auch keine Gesprächszeit belegt wird, sind die Gewinnspannen sehr hoch.

Weiterentwicklungen der SMS sind der „Enhanced Messaging Service“ EMS und der „Multimedia Messaging Service“ MMS, mit denen neben längeren Texten der zusätzliche Versand von Bildern, respektiven Videos, Liebes MMS etc. möglich ist.

 

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